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Engagierte Schlossretter gesucht

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Stellenbeschreibung:

Wir freuen uns auf nette, fröhliche und engagierte Helfer und Schlossretter, die uns bei diesem tollen Projekt unterstützen. :-) Wir sind ein bunter und liebenswerter Verein, der z.B. auch gern gesellig beisammensitzt bei Feuerschein - nach getaner Arbeit oder in der Pause! Eine Mitgliedschaft ist dabei überhaupt nicht zwingend, der Spaß am Zusammenhalt und gemeinsamen Engagement ist uns viel wichtiger.

Wir kümmern uns dabei um die Parkpflege in all ihren Facetten, auch unter Förderung und Berücksichtigung naturschutzfachlicher Aspekte. Aber wir führen auch schon mal Baumaßnahmen am Schloss und seinen Nebengebäuden durch. Weiterhin richten wir eine Vielzahl teils mittlerweile traditioneller Veranstaltungen im Jahresverlauf aus, vom großen Schlossfest über Lesungen und Ausstellungen oder Führungen mit Kaffeetafel. Für jedes Interessengebiet und jedes Kraftlevel ist also eine große Bandbreite möglicher Tatigkeiten vorhanden, vom Kuchenbäcker bis zum Handwerker und Gartenfreund.

Hier unsere Geschichte als "Schlossgeister des Sansoucci der Oberlausitz": Viele sagten „das wird eh nichts mehr, hier hilft nur Abriss“, oder „das ist alles Geldverschwendung für unnütze Dinge“. Doch es regte sich etwas - eine Handvoll „Verrückter“ (so nannte Mancher sie im Ort) erkannte die Verantwortung für das Ererbte und das großartige Potential für das Gedeihen des Ortes. Sie sahen Zukunft statt Verfall, Hoffnung statt Resignation. Farbe statt Schwarz.

Zugänge wurden mit Zustimmung Großschönaus gesichert, Orangerie- und Mauerkeller von Tonnen von Müll befreit und für Fledermäuse hergerichtet. Der völlig zugewachsene Park vorsichtig freigeschnitten. Decken notdürftig gesichert und Berge von Schutt bewegt sowie die ersten alten Fenster wieder verglast. Im Dezember 2001 wurde der Förderverein zum Erhalt des Hainewalder Barockschlosses wieder aktiviert. Zur Verfügung stand ihm fast nichts, alles musste organisiert werden. Zu den vielfältigen Zielen zählte rasch auch, die einstige Pracht des ehemals im sächsischen Kontext bedeutenden Barock-Parks wieder der Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar zu machen, Gebäude wieder mit (kulturellem) Leben zu erfüllen. Vor allem aber mussten das Projekt und die Chancen wieder in das Bewusstsein gerückt werden - Farbe für das „vielgedachte Grau“.

Von vielen etwas belächelt, wurde ein erstes Schlossfest organisiert - ein voller Erfolg mit weit mehr als 1000 begeisterten Besuchern. Es fanden sich neue Mitstreiter. Mit Führungen und kleinen Veranstaltungen wurden erste Einnahmen erzielt, die sogleich in die Sanierung von unterer Schlossmauer und Torbogen investiert wurden. Erste Zweifler begannen umzudenken, war es doch nun teilweise sogar sichtbar farbig frisch. Der Park zeigte sich langsam gepflegter und einladender und immer mehr Besucher beehrten die „alte Schlossdame“. 2009 dann der erste große Erfolg, die Notsicherung und statische Ertüchtigung des akut einsturzgefährdeten Ostflügels - Rettung in höchster Not. Der Förderverein unterstützte die Gemeinde Großschönau durch Aufbringung der Eigenmittel und viel Eigenleistung. Auch das „Schlossgartenfest vom Mittelalter zum Barock“ wurde in seiner jetzigen Form erstmals veranstaltet, wobei insbesondere der „Dunkelromantische Sommerabend“ für viel Gesprächsstoff im Ort sorgte ob der vielen „Schwarzgekleideten“ Besucher.

Obwohl immer noch viele zweifelten, ob das Projekt nachhaltig von Erfolg gekrönt würde, gingen Großschönau und der Verein 2014/2015 mit dem sog. „1. Bauabschnitt“ das nächste Großprojekt an. Es wurden schrittweise 5 Decken im Mittelbau ersetzt und zwei weitere bis zur Balkenlage schwammsaniert. Auch hier brachte der Förderverein die nötigen Eigenmittel auf und unterstützte praktisch. Damit war die Zukunft des Schlosses als kultureller Veranstaltungsort und hierdurch die wirtschaftliche Grundlage des Vereines gerettet. Waren diese Decken doch bis dahin teilweise einsturzgefährdet.

Die Veranstaltungen erzielten immer größeren Zuspruch und das Schlossfest wurde zu einem festen Termin im Veranstaltungsjahr der Region, mit jährlich tausenden Besuchern. Die Menschen fassten Mut, Zuversicht griff um sich und viele sahen die Zukunft des Schlossensembles nunmehr farbenfroh bunt. Rasch wurde der Plan zum sog. „Zweiten Bauabschnitt“ gefasst - die Sanierung von Turm, dem teils baulich gesperrten „Nordanbau“ und Teilen der Südfassade. 2017 begonnen, wurden bis heute die Gewölbe des Nordanbaus instand gesetzt, die Statik ertüchtigt, schwammsaniert, ein originalgetreues neues Dach errichtet, Türen bzw. Fenster nach- und Fußböden eingebaut. Sandsteinarbeiten restauriert und das wundervolle Medusenhaupt gesichert. Ein absoluter Blickfang ist der restaurierte Sgraffito-Kratzputz, der die alte Pracht mit Wappen und Diamantquadern wieder erlebbar macht. Der Turm erhielt einen neuen Tambor als Ersatz für den „grauen“ unschönen Notbau. Das Südportal ist baulich gesichert.

Wir freuen uns auf engagierte Helfer, die uns bei diesem tollen Projekt unterstützen. :-)

Zeitaufwand

Der Zeitaufwand des Ehrenamtes beläuft sich auf ca. Stunden nach Absprache

Einsatzort

Du wirst hier ehrenamtlich tätig sein:
Kleine Seite 31 · 02779 Hainewalde

Handlungsfelder

Aktionen / Veranstaltungen
Bildung / Lernen / Lesen
Büro / Organisation
Familie / Gleichstellung
Handwerk / Praktisches
Kinder / Jugend
Küche / Café
Kultur / Kunst / Kreatives
Nachhaltigkeit
Natur / Tier / Umwelt
Senioren
Sport / Freizeit
Technik / Wissenschaft

Erforderliche Sprachkenntnisse

Deutsch
Englisch

Alter

14 - 17 Jahre
ab 18 Jahre

Über uns:

Förderverein zur Erhaltung des Kanitz-Kyaw’schen Schlosses e.V.
Kleine Seite 31
02779 Hainewalde
0162/ 312 16 07

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